11/28

Was bisher nicht vorgekommen ist, liegt oft außerhalb unserer Vorstellung. Auch wenn es geradezu lächerlich einfach ist. Die Anschläge von Mumbai beweisen, wie erschreckend banal Terrorismus sein kann. Man bracht kein komplexen internationales Netzwerke, keine Schläfer (die es vermutlich ohnehin nie gegeben hat), man muss keine Piloten ausbilden, um einen Anschlag zu verüben, der ein ganzes Land erschüttert. Man benötigt nur eine Handvoll junger Menschen, die bereit sind zu sterben. Die notwendigen Waffen kann man in Ländern wie den USA fast legal beschaffen. Mögliche Ziele gibt es mehr als genug.

In einer Zeit, in der die Kriege von hochtechnologisierten Armeen gewonnen werden, führt uns der Terror vor, dass man unsere Welt mit einfachsten Mitteln aus den Angeln heben kann. Das ist erschreckend. Aber es zeigt auch, dass man Terrorismus nicht militärisch besiegen kann. Man kann ihn nur politisch, gesellschaftlich und moralisch bekämpfen. Man könnte sich beispielsweise die Frage stellen, weshalb es ihn überhaupt gibt?

2 Antworten auf 11/28

  1. SCHLAGLOCH sagt:

    Hallo Matthias! Die gefährlichste Waffe ist der Mensch, wenn er seinen eigenen Tod nicht fürchtet. Dagegen ist jede Armee machtlos.

    Gruss schlagloch.

  2. Also ich glaube, dass die meisten einfach zu jung sind, um zu begreifen, dass man danach wirklich tot ist. Ich habe noch nie davon gehört, dass sich ältere Menchen zu Selbstmordattentätern machen lassen. Paradies hin oder her, wenn man ein paar Jahre gelebt hat, fällt es einem deutlich schwerer zu sterben.

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